Immer wieder findet sich in Unfallversicherung der Zusatzbaustein Unfalltodversicherung. Diese vermeintlich günstige Absicherung gegen den Todesfall hat einen gewichtigen Nachteil. Der Versicherer zahlt die Leistung nur bei Tod infolge eines Unfalls aus. Tritt der Tod der versicherten Person durch eine andere Ursache ein, leister der Versicherer nicht. Doch für die Hinterbliebenen spielt es in der Regel keine Rolle, aus welchem Grund der Tod eingetreten ist. Wird im Todesfall daher eine Absicherung benötigt, gibt es nur eine richtige Lösung: die Risikolebensversicherung. Weiterlesen
Kategorie-Archiv: Produkte, die keiner braucht
Nur selten ein Volltreffer: Fußballaktien
Die Fußball-EM liegt hinter uns, eine neue Saison vor uns. Manchester United – laut Forbes-Ranking (2012) mit 2,24 Mrd. EUR der wertvollste Fußballclub der Welt, gefolgt von Real Madrid (der FC Bayern auf Platz 5) – wagt den Börsengang. Für Fans, die mit Leidenschaft ihrem Club die Treue halten, sicher eine Überlegung wert. Für Anleger, die aus reinen Renditeerwartungen investieren, wird allerdings selten ein Volltreffer aus dieser Art von Geldanlage. Weiterlesen
Der Pflege-Riester
Im Zuge einer neuen Bewertung des Themas Pflege und angesichts der demografischen und gesundheitspolitischen Prognosen handelt der Staat – und will zukünftig auch private Pflege-Vorsorge finanziell unterstützen. Ähnlich wie bei der Riester-Rente wird belohnt, wer seine Pflege- und Risikoabsicherung selbst in die Hand nimmt. Der Gesetzgeber sieht ein, dass entsprechende private Vorsorge eben auch Kosten verursacht, die nicht von allen Bürgern hierzulande mehr selbstständig getragen werden können. Weiterlesen
Finanzdenglisch
Immer wieder beobachten wir in der Finanzbranche den Hang zu interessanten englisch durchsetzten Formulierungen. Entweder sind die Sprecher tatsächlich in einem anglophilen Umfeld unterwegs, oder sie haben die Absicht durch fremd klingende Begriffe eine Aura der Unantastbarkeit zu schaffen.
SpardaRentePlus: Kostentransparenz hui – Rendite pfui
Die Sparda Bank Hamburg geht derzeit mit ihrer SpardaRentePlus auf Kundensuche. Auf den ersten Blick lesen wir auch gleich einige gefällige Schlagzeilen: keine versteckten gebühren oder Provisionen, keine Abschlusskosten, 100% Sicherheit fürs eingezahlte Kapital und transparente Verzinsung. Dennoch fällt dieses Produkt bei uns in die Kategorie “Produkte, die keiner braucht.
Warum sich Finanzberater auf Studenten stürzen
Unter dem klangvollen Titel Finanzberatung für Studenten: Geist ist Geld schrieb Svetlana Kerschner in Das Investment einen lesenswerten Artikel über die akademische Ausrichtung diverser Finanzvertriebe. Acht Tage später veröffentlichte Spiegel online den Artikel wortgleich allerdings mit einer etwas offensiveren Headline unter Wie sich Finanzberater auf Studenten stürzen. Doch die bei Lektüre des Artikels sofort aufkeimende Frage, warum Finanzberater das tun, wurde nicht gestellt und schon gar nicht beantwortet.
HVB Stufenzins Anleihe
In ihren Filiialen bewirbt die Hypovereinsbank (HVB) derzeit eine Stufenzins Anleihe aus eigenem Hause. In unserer Filiale vor Ort hat ein Mitarbeiter reißerisch “bis 3,75% p.a.” mit dickem roten Textmarker handschriftlich ergänzt. 3,75% p.a. hört sich doch erst einmal nicht schlecht an, denkt da der eine oder andere Anleger. Doch wir wollen uns das Produkt mal näher ansehen: Emittentin der Anleihe ist die Hypovereinsbank, die Anlage ist im Insolvenzfalle für den Anleger nicht abgesichert. Weiterlesen

