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So schützen Sie Ihr Fahrrad vor Diebstahl

Täglich werden 1.000 Fahrräder in Deutschland als gestohlen gemeldet. Bei ca. 124 Mio. € (2009) Schadenssumme werden seit nur zehn Prozent der Fahrraddiebstähle durch die Polizei aufgeklärt. Über die niedrige Aufklärungsquote ärgern sich nicht nur die Bestohlenen, sondern auch Hausrat- und Fahrradversicherer. Dabei reichen oft ein paar einfache Vorsichtsmaßnahmen aus, um den Langfingern das Leben schwer zu machen. Wir zeigen Ihnen, wie man Diebstahl effizient verhindert.

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Täglich werden 1.000 Fahrräder in Deutschland als gestohlen gemeldet. Bei ca. 124 Mio. € (2009) Schadenssumme werden seit nur zehn Prozent der Fahrraddiebstähle durch die Polizei aufgeklärt. Über die niedrige Aufklärungsquote ärgern sich nicht nur die Bestohlenen, sondern auch Hausrat- und Fahrradversicherer. Dabei reichen oft ein paar einfache Vorsichtsmaßnahmen aus, um den Langfingern das Leben schwer zu machen.

NICHT NUR AB-, SONDERN ANSCHLIESSEN

Wer sein Fahrrad auch bei einem kurzen Stopp abschließt, etwa beim Besuch eines Bäckers, vermindert das Diebstahlrisiko erheblich. Statistisch gesehen gehen nämlich rund 30 Prozent aller Fahrraddiebstähle auf das Konto von Gelegenheitstätern. Zusätzlich sollte das Fahrrad grundsätzlich mit dem Rahmen an einen stabilen Gegenstand angeschlossen werden, der hoch genug sein muss, dass man das Rad nicht samt Schloss einfach darüber heben kann. Denn selbst das beste Schloss nützt wenig, wenn ein Täter das Rad auf einen Kleintransporter laden oder es wegschieben kann, um anschließend in unbeobachteter Umgebung in aller Ruhe das Schloss zu knacken.

AUF ÖFFENTLICHKEIT ACHTEN

Das Fahrrad sollte möglichst nicht an einsamen oder schlecht einsehbaren Orten abgestellt werden. Denn Diebe wissen über die Vorteile, unbeobachtet arbeiten zu können. Der kürzeste Weg zwischen Abstellplatz und Zielort ist nicht immer der sicherste. Daher sollte man gegebenenfalls ein paar hundert Meter Fußweg in Kauf nehmen.

DEN DIEBEN DIE ARBEIT ERSCHWEREN

Zwischen dem Schloss, dem Fahrrad und dem Gegenstand, an dem es angeschlossen wird, sollte möglichst wenig Platz verbleiben. Denn so kann verhindert werden, dass ein Dieb einen Wagenheber zum Aufstemmen des Schlosses ansetzen kann. Wenn möglich, sollte die Schlüsselöffnung nach unten weisen. Denn auch das erschwert den Dieben die Arbeit und ist ein probates Mittel gegen das gefürchtete Lockpicking, bei dem mit Spezialwerkzeugen der Schließmechanismus überwunden wird.

NUR GUTE SCHLÖSSER SCHÜTZEN

Bügel-, Ketten-, Seil- oder Zollstock-Schloss – nur wer bereit ist, für ein Fahrradschloss etwas mehr Geld auszugeben, kann sein Fahrrad ausreichend sicher vor Diebstahl schützen. Gute Schlösser sind im Fachhandel schon ab etwa 50 Euro erhältlich. Wer zu einem einfachen Kabelschloss greift oder glaubt, dass ein Rahmenschloss ausreicht, spart am falschen Ende. Gute Anbieter teilen ihre Schlösser in Sicherheitsklassen ein. Je höher, umso besser. Beim Kauf lässt man sich am besten von einem Fachhändler beraten. Tipps gibt es auch auf den Internetseiten vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).

GUTE SCHLÖSSER SIND SCHWER UND UNHANDLICH?

Die weit verbreitete Meinung, dass gute Schlösser schwer und unhandlich sind, stimmt nicht. Denn nicht nur mit schweren Ketten- und Bügelschlössern kann man Dieben die Stirn zeigen. Auch die Faltschlösser der Firmen Abus und Trelock bieten einen ausgesprochen guten Schutz. Faltschlösser sind handlich und lassen sich leicht am Flaschenhalter des Fahrradrahmens befestigen oder in einer Tasche oder einem Rucksack mit sich führen.

DER TRICK MIT DER CODIERUNG

Insbesondere hochwertigere Fahrräder sollten unbedingt codiert werden. Dabei wird das Fahrrad ähnlich einer Tätowierung mit einem nicht mehr ohne Beschädigung des Rahmens zu entfernenden Code versehen. Das macht es Dieben schwer, das Fahrrad ohne Eigentumsnachweis zu verkaufen beziehungsweise zu nutzen und somit für sie wertlos.

LAUFRÄDER SICHERN

Die Laufräder guter Fahrräder sind teuer und ein begehrtes Objekt für Diebe. Es ist zwar bequem, ein durch einen sogenannten Schnellspanner gesichertes Laufrad nach einem Plattfuß mit einem Handgriff ausbauen zu können. Doch auch Diebe kennen diesen Trick. Daher sollten teure Laufräder grundsätzlich mit einem speziellen System, wie etwa dem der Firma Pitlock, gesichert werden. So gesicherte Fahrradteile können nur dann gestohlen werden, wenn man sie zerstört. Dann aber sind sie für einen Dieb wertlos.

DER FAHRRADPASS

Wer die wichtigsten Daten seines Fahrrades in einem Fahrradpass festhält, hat größere Chancen sein Rad zurück zu bekommen. Die Rahmennummer wandert zur Fahndung in den Polizeicomputer. Sie steht oft am Rahmenrohr unter dem Sattel oder am Lenkerkopf. Oft ist sie aber auch im Tretlagergehäuse eingeschlagen.

WIE VERSICHERT MAN SEIN FAHRRAD

Wenn das geliebte Zweirad trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gestohlen wird, ersetzt eine Fahrradversicherung zumindest den finanziellen Schaden. Versichert werden kann das Fahrrad sehr günstig im Rahmen einer Hausratversicherung. Auch wenn das das Rad nicht wieder zurückbringt, erhält man in der Regel zumindest ausreichend Geld, um sich ein neues Lieblings-Bike zulegen zu können.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Fahrrad im Rahmen der Hausratversicherung ausreichen gesichert ist, sprechen Sie uns gerne an. Wir teilen Ihnen mit, welche Leistungen Sie erwarten können:

T. 040 386 553 – 87

F. 040 386 640 – 12

E-Mail fahrrad@claritos.de

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Quelle: Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V. (ADFC) und VersicherungsJournal

Von Johannes Zeyse

2010 habe ich zusammen mit Ákos Benkö Claritos gegründet, um Klarheit ins Thema Finanzen und Versicherungen für unsere Kunden zu bringen. Mein fachliches Interesse gilt insbesondere dem Thema faire Produkte und nachhaltige Geldanlage. 2015 habe ich mich als Generationberater (IHK) qualifiziert, um meinen Kunden eine adäquate Begleitung in Sachen Ruhestands- und Nachfolgeplanung zu ermöglichen.

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