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Claritos Investment-Ratgeber 6: haben Sie Geduld

Rückblickend ist es verführerisch einfach, den richtigen Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg in ein Investment zu ermitteln. In der Realität ist es fast unmöglich. Die Börsen eignen sich hervorragend für die Vermögensanlage. Aber mitunter kann es wehtun, sich auch in stürmischen Zeiten an den Plan zum Vermögensaufbau zu halten. Manche Anleger versuchen es daher mit einer Market-Timing-Strategie: kaufen bei niedrigen Kursen, verkaufen bei hohen.

Diese Strategie klingt verlockend, ist aber in der Praxis äußerst schwierig umzusetzen. Die Gefahr ist groß, am Ende auf den Verlusten aus einem Kurseinbruch sitzen zu bleiben, und andererseits die Gewinne zu verpassen, wenn sich der Markt wieder erholt. Das folgende Diagramm zeigt exemplarisch die jährliche Rendite weltweiter Aktien über 25 Jahre –und welche ungünstigen Folgen es hat, vorzeitig aus dem Markt auszusteigen und damit die besten Tage an der Börse zu versäumen. Die bessere Strategie zur Zielerreichung ist es, am Ball zu bleiben, sich in Geduld zu üben und den Investmentplan für ich arbeiten zu lassen.

Weltweite Aktien über 25 Jahre: Renditen und Renditeeinbußen durch Verpassen der besten Handelstage

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Claritos Investment-Ratgeber 5: Aus Marktschwankungen Nutzen ziehen

Haben Sie sich entschieden, in Aktien zu investieren, wissen Sie: der Wert Ihrer Anlage kann steigen – aber auch fallen. Die Börse ist schließlich so gut wie immer in Bewegung. Sie reagiert nicht nur auf Angebot und Nachfrage für Aktien, sondern auch auf die Wirtschaftslage.

Die Kursausschläge an einem Tag können plötzlich und heftig sein. Nach oben wie nach untern. Am Beispiel europäischer Aktien zwischen 1970 und 2008 können Sie erkennen, dass Aktienanlagen auch über längere Zeiträume schwanken können. Allerdings: aus historischer Sicht folgten auf Jahre mit schlechter Wertentwicklung (rote Felder) immer wieder Jahre mit überdurchschnittlichen Zuwächsen. Wer sich in schwachen Marktphasen entmutigen lässt und verkauft, kann so den folgenden Kursaufschwung verpassen. Umgekehrt können Sie Marktschwankungen nutzen, indem Sie in schwachen Börsenphasen Aktien vergleichsweise günstig zukaufen.

Positive und negative Jahre für europäische Aktien

Im nächsten Abschnitt erklären wir, warum Market-Timing-Strategien problematisch sind.

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Claritos Investment-Ratgeber 4: Verteilen Sie das Anlagerisiko auf mehrere Schultern

Es ist eine der ersten Lektionen der Vermögensanlage, dass Renditen nicht immer vorhersehbar sind. Daraus leitet sich das Anlagerisiko ab. Je unvorhersehbarer die Rendite einer Anlage, desto größer ist das Risiko, dass ein Anlageziel vielleicht verfehlt wird. Doch es gibt eine Möglichkeit, dieser Gefahr zu begegnen: verteilen Sie das Risiko auf viele verschiedene Anlageformen. Experten bezeichnen das als „Diversifikation“.

Ein Blick auf die vergangenen fünf Jahre zeigt, wie wichtig die Risikostreuung in der Vermögensanlage sein kann – oder wie gefährlich es ist, sich nur auf eine Anlageform zu verlassen. Die Tabelle zeigt verschiedene Anlageformen von 2004 bis 2008, absteigend nach ihren Ergebnissen sortiert. Eine Anlage in europäische Immobilien beispielsweise brachte in den ersten drei Jahren überdurchschnittliche Ergebnisse, doch dann kamen zwei Jahre mit schweren Einbußen.

Planen Sie daher Ihre Vermögensanlage mit mehreren Anlageformen: so haben Sie die Möglichkeit, eine schlechte Entwicklung bei einem Anlagetyp durch die guten oder überdurchschnittlichen Ergebnisse anderer Anlageformen auszugleichen.

Jährliche Renditen verschiedener Anlageformen (%)

Diversifikation

Das Anlagerisiko zu streuen und dadurch zu verringern ist ein entscheidender Erfolgsfaktor. Genau auf diesem Gedanken beruhen Investmentfonds, die das Geld vieler einzelner Anleger vereinen und investieren: dadurch legen die Anleger nicht alle Eier in einen Korb, sondern verteilen das verwaltete Vermögen auf viele verschiedene Anlagen.

Eng verwandt mit der Diversifikation bzw. Risikostreuung auf einer anderen Ebene ist die Vermögensaufteilung. Darunter versteht man die Auswahl verschiedener Anlageformen wie z.B. Aktien, Anleihen und Immobilien, um die eigenen Ziele zu erreichen und außerdem zu versuchen, die Renditen so vorhersehbar wie möglich zu gestalten.

Aktien von Unternehmen und Anleihen sind beliebte Anlageformen. Für Ihre Vermögensanlage kann es sich aber auch lohnen, alternative Investitionsmöglichkeiten wie gewerbliche Immobilien oder Rohstoffe in Erwägung zu ziehen, um das angelegte Kapital breiter zu streuen.

Lesen Sie im nächsten Beitrag, wie Sie aus Marktschwankungen Nutzen ziehen können.

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Claritos Investment-Ratgeber 3: Profitieren Sie vom langfristigen Aktientrend

Anteile an Unternehmen – Aktien – sind eine beliebte Anlage für langfristiges Kapitalwachstum. Nicht ohne Grund: Aktien haben sich rückblickend deutlich besser entwickelt als andere Anlageformen, seien es Anleihen (verzinsliche Wertpapiere, die von Regierungen, Unternehmen und anderen Organisationen herausgegeben werden) oder Bankeinlagen.

Unser Diagramm beruht auf langfristigen weltweiten Daten seit 1900 und zeigt die historische Stärke von Aktien: Aktien haben das Potential, einen größeren Kapitalzuwachs zu erzielen. Damit bieten Sie einen Ausgleich für das höhere Anlagerisiko, das sie gegenüber Anleihen und Bankeinlagen mit sich bringen.

Eine Investition in Aktien ist natürlich – besonders auf kurze Sicht – mit Risiko verbunden. Wenn Sie aber bereit sind, ein langfristiges Anlageergebnis anzustreben und genügend Geduld mitbringen, bieten Ihnen Aktien die Chance auf recht hohe Renditen.

Aktien, Anleihen und Bareinlagen seit 1900: ein damals angelegter US-Dollar wäre heute…

Aus einem US-Dollar wurden bei einer Investition

  • in Aktien 259 US$ (+ 25.900 %),
  • in Anleihen 7,0 US$ (+ 700 %) und
  • in Bareinlagen 2,9 US$ (+ 290 %).

Quelle: CreditSuisse Global Investment Returns Yearbook 2009.

Basis: weltweite Aktien, Anleihen und Bareinlagen.

Lesen Sie im nächsten Teil: Verteilen Sie das Anlagerisiko auf mehrere Schultern

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Claritos Investment-Ratgeber 2: Achten Sie auf die Inflation

Inflation lässt ihr Vermögen schrumpfen: wenn die Preise für Waren und Dienstleistungen im Laufe der Zeit steigen, können Sie sich für jeden Euro weniger kaufen. Auch wenn Sie die Inflation nicht täglich zu spüren bekommen, so können ihre langfristigen Folgen enorm sein. Bei einer Inflationsrate von 2 Prozent jährlich sinkt die Kaufkraft von 5.000 € in nur fünf Jahren auf 4.529 €.

Die Inflation wirkt sich unterschiedlich auf verschiedene Anlageformen aus. Bei Investition etwa in börsennotierte Aktien sollten Umsatz und Gewinn eines Unternehmens langfristig mindestens in ebenso hohem Maße steigen wie die Inflationsrate. Um das zu erreichen, geben viele Unternehmen ihre gestiegenen Kosten in Form von höheren Preisen an die Kunden weiter. Damit verringern sich die Folgen der Inflation auf die Unternehmensgewinne.

Andrerseits bringt Geld, das auf der Bank liegt – z.B. Sparbuch oder Festgeld – in der Regel nur geringe Zinsen, die bald von Preissteigerungen eingeholt werden können. Darum ist es wichtig, die Inflation zu berücksichtigen, wenn Sie eine Vermögensanlage planen oder überprüfen wollen. Achten Sie darauf, dass Ihr angelegtes Kapital die Möglichkeit hat, schneller zu wachsen als die jährliche Inflationsrate: nur so können Sie sich am Ende Ihres Investitionszeitraums auch mehr von Ihrem Geld kaufen. In unserem Diagramm sehen Sie, dass dies in den vergangenen 20 Jahren nicht bei allen Anlageklassen möglich war.

Hinweis zum Diagramm: alle Angaben erfolgen trotz größter Sorgfalt ohne Gewähr. Die Wertentwicklungen wurden auf EUR-Basis berechnet und basieren auf 100% des Kapitaleinsatzes. Die Rendite wird aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum 01.07.1991 bis 30.06.2010 (20 Jahre) bestimmt. Zu berücksichtigende Steuern und Spesen werden zum jeweiligen Fälligkeitstermin dem Kapitalstock entnommen.

Im nächsten Teil lesen Sie, wie Sie vom langfristigen Aktientrend profitieren sollten.

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Geldanlage Gesetzgebung Immobilien

Offene Immobilienfonds: was heißt hier offen?

Offene Immobilienfonds werden zum Leidwesen vieler Anleger ihrem Namen nicht mehr gerecht. Manch einer spricht davon auch schon von offenen offenen Immobilienfonds und geschlossenen offenen Immobilienfonds. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, listen wir hier kurz auf, welche Fonds tatsächlich offen sind und welche Regelungen Investoren in Zukunft zu erwarten haben.

Den aktuellen Stand der Diskussion haben wir in unserem Beitrag Mitte Dezember zusammen gestellt: Neuregelungen 2011 in der Verhandlungsphase. Laut Jahreswirtschaftsbericht 2011 der Bundesregierung sollen diese Regelungen durch das „Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts“ im ersten Quartal 2011 umgesetzt werden. Dies hat das Kabinett am 22. September 2010 entschieden. Die Lesungen im Bundestag stehen jedoch noch aus.

Die Tabelle zum Speichern und übersichtlichen Ausdruck: Offene Immofonds geschlossen

Zu diesem Thema liegt uns außerdem die interessante Stellungnahme des Fondsmanagements vom AXA Immoselect vom letzten Oktober vor: ein Fonds in Zeiten der Fondsschliessung

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Claritos Investment-Ratgeber 1: Setzen Sie sich klare Ziele

In Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen Investmenthaus Schroders, 1804 vom Hamburger Johann Heinrich Schröder in London gegründet, haben wir einen Investment-Ratgeber entwickelt, den wir Ihnen hier in sechs kurzen Kapiteln zugänglich machen. Im ersten Kapitel geht es um die klare Zielsetzung eines Investments.

Eine klare Zielsetzung ist der erste Schritt zum erfolgreichen Investieren. Ob zur Altersvorsorge, zum Erfüllen kurzfristiger Wünsche, zum langfristigen Vermögensaufbau oder um das Kapital auf lange Sicht arbeiten zu lassen: Vermögensanlage braucht ein Ziel. Sonst werden Fortschritte vielleicht nicht wahrgenommen oder nicht kontrolliert, und Unsicherheiten können Sie unter Umständen sogar von Ihrem Weg abbringen.

Die meisten Anlageziele lassen sich in eine der folgenden Kategorien einordnen:

  • Geld schützen
  • Geld vermehren
  • Geld arbeiten lassen, um regelmäßiges Einkommen zu erzielen

Ebesno wichtig wie Ihre Ziele sind Ihre Einstellung zum Risiko und Ihr Anlagehorizont. Sie sollten sich fragen, mit wie viel Unsicherheit Sie bei Ihrer Investition noch ruhig schlafen können, und Ihren individuellen Zeitrahmen abstecken, wann Sie wieder auf Ihre Anlage zugreifen möchten. Es gilt also, zwischen Ihrem Zeithorizont und Ihrer Risikoeinstellung abzuwägen und beide an Ihren Zielen zu messen. Klare Ziele zu setzen ist daher der erste Schritt, um einen realistischen und wirkungsvollen Vermögensplan aufzustellen.

Lesen Sie im nächsten Kapitel, warum Sie die Inflation beachten sollten.

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Geldanlage Gesetzgebung

Gesetzliche Einlagensicherung auf 100.000 € verdoppelt

Ab dem 31. Dezember 2010 sind Bankeinlagen gesetzlich bis zu einer Höhe von 100.000 € abgesichert. Bisher war die Einlagensicherung auf 50.000 € limitiert. Kunden von Genossenschaftsbanken genießen nach wie vor ein deutlich höheres Schutzniveau. Bei diesen Banken sind alle Einlagen aufgrund des seit über sieben Jahrzehnten praktizierten Institutsschutzes unbegrenzt geschützt. Bei Gemeinschaftskonten versteht sich die Anspruchsgrenze je Gläubiger. Jeder Gläubiger hat für seinen Anteil einen entsprechenden Entschädigungsanspruch. Die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Entschädigungseinrichtung ist Voraussetzung dafür, dass ein Institut zum Geschäftsbetrieb zugelassen wird. Sparkassen, Landesbanken, Landesbausparkassen und Genossenschaftsbanken sind von der Zuordnung zu einer entsprechenden Entschädigungseinrichtung befreit, solange sie durch ihre Verbände einer Einrichtung angehören, welche die Liquidität und die Solvenz dieser Institute absichert.

Freiwillige Einlagensicherung

Daneben existiert das System der freiwilligen Sicherungseinrichtungen verschiedener Bankengruppen, welches bereits vor der Einführung der gesetzlichen Einlagensicherung existierte. Die Leistungen daraus sind nicht gesetzlich garantiert. Während die Einlagensicherungssysteme der Sparkassen und Kreditgenossenschaften das Ziel der Institutssicherung verfolgen, sichert der Einlagensicherungsfonds privater Banken direkt die Einlagen der Gläubiger, und zwar in Höhe von bis zu 30 Prozent des maßgeblichen haftenden Eigenkapitals des betreffenden Kreditinstituts. Die Kundengelder von Sparkassen und Genossenschaftsbanken werden indirekt, dafür jedoch unbegrenzt Gewähr leistet. Die Leistungen der freiwilligen Einlagensicherungsfonds sind für die Kunden jedoch nicht gesetzlich garantiert.

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Allgemein Geldanlage Urteile sonstige

Franz Zink, Warren Buffet und andere Börsengurus arbeitslos

Bundesgerichtshofurteil untersagt Wahrsagerei. Wie die Rheinische Post soeben meldete müssen Kartenleger und andere angeblich mit übernatürlichen Kräften versehene Lebensberater bei ihrem Geschäft mit der Zukunft künftig empfindliche Einbußen in Kauf nehmen. Ihre Honorarverträge sind sittenwidrig und nichtig, wenn sie mit Kunden in „schwierigen Lebenssituationen“ oder psychisch labilen Menschen abgeschlossen wurden, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in einem am Donnerstag in Karlsruhe verkündeten Urteil. Geschädigte können dann gezahlte Gelder zurückverlangen.

Wir fragen, was wird jetzt aus Franz Zink und seinen Kollegen, die jeden Abend uns Zuschauern, die wir uns ja irgendwie alle in „schwierigen Lebenssituationen“ befinden, die Börsenzukunft voraussagen. In der Begründung führt der BGH aus, dass insbesondere die Rechtsgeschäfte nichtig sind, durch die jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für die Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

Allerdings äußerte sich das Gericht nicht dazu, wie wir jetzt unsere GEZ-Gebühren aufgrund der Sittenwidrigkeit zurückfordern können. Dazu der Bundesgerichtshof in seiner heutigen Pressemitteilung:“Der Bundesgerichtshof hat die Sache an das Berufungsgericht zurückverwiesen.“

Achtung! Das war Satire.

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Geldanlage Interessante Produkte

Gute Wertentwicklung bei Geldanlage mit mittlerer Laufzeit: der Bausparvertrag

Lange vergessen, doch nun ist er wieder da: der Bausparvertrag. Kurz- und mittelfristige Anleger haben derzeit ein Problem. Der Zinsmarkt gibt nur sehr magere Renditen her, die kaum über der Inflationsrate liegen, teilweise sogar darunter. Viele Anleger erhöhen daher das Risiko und wählen Sparprodukte zweitrangiger Emittenten, die zwar höhere Zinsen versprechen, aber die ebenfalls vom Ausfallrisiko betroffen sind. In der Mottenkiste der Geldanlagen haben wir aber etwas Interessantes gefunden.

So bietet zum Beispiel die Alte Leipziger Bausparkasse einen 4%er an, sofern folgende Bedingungen erfüllt werden:

  • Mindestlaufzeit des Vertrags 7 Jahre
  • Verzicht auf das Bauspardarlehen zum Ende der Laufzeit

Die Alte Leipziger verzinst das Guthaben dann rückwirkend mit 4% p.a.. Wird der Vertrag vor Ende der sieben Jahre aufgelöst, wird nur die Basisverzinsung von 1,5% p.a. gutgeschrieben.

Die 4% machen den Anleger zwar noch nicht wirklich reich, doch für alle, die eine sichere Geldanlage ohne Kursrisiken suchen, ist diese Empfehlung ein Gedanke wert. Zusätzlich können bis zu bestimmten Einkommensgrenzen natürlich noch die bekannten staatlichen Förderungen wie Bausparprämie oder Arbeitnehmersparzulage generiert werden. Dann wird der Bausparvertrag noch attraktiver.

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Geldanlage

Claritos Kapitalmarktbericht Q4.2010

Erstmals seit der Finanzkrise wurde dieses Quartal wieder die 7.000er Marke im DAX durchbrochen. Der Grund für diese Rally war vor allem das neue Fiskalparket in den USA. Deutsche Staatsanleihen und US-Treasuries geraten hingegen mehr und mehr unter Druck und es scheint ein Ende der 30-jährigen Anleihenrally in Sicht.

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Geldanlage Gesetzgebung Immobilien

Offene Immobilienfonds: Neuregelung 2011 in der Verhandlungsphase

Der Gesetzesentwurf zur Neuregelung zu Investments in Offene Immobilienfonds wird derzeit im Bundestag diskutiert. Weitere Änderungen sind wahrscheinlich. Eine endgültige Aussage zu den zukünftigen Rahmenbedingungen kann daher noch nicht getroffen werden. Das Gesetz wird nach aktuellem Stand im März 2011 verabschiedet.

Die wesentlichen Eckpunkte für derzeit investierte Anleger sind:

  • Haltefristen:
    • Vorgeschlagen wird eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren für alle Neu-Anleger.
    • Wird der Fondsanteil im 3. Jahr nach Erwerb verkauft, erfolgt ein 10%-iger Abschlag,  im 4. Jahr ein 5%-igen Abschlag.
    • Der Abschlag steht dem Fondsvermögen zu und damit den Anlegern, die weiterhin investiert bleiben.
    • Ab dem 5. Jahr ist eine abschlagsfreie Rückgabe möglich, sofern die Fondsgesellschaft nicht einer weitergehende Regelung getroffen hat.
    • Für bereits heute investierte Anleger, findet die zweijährige Mindesthaltefrist keine Anwendung; sie genießen Bestandsschutz.
    • Der Rücknahmeabschlag von 10 % bzw. 5 % soll nach derzeitigem Stand auch Alt-Anleger treffen.
    • Die gesetzliche Übergangsfrist ist noch nicht hinreichend formuliert.
  • 5.000 Euro jederzeit verfügbar
    • 5.000 € kann jeder Anleger monatlich aus dem Investment abziehen. Damit kann der typische Anleger wie gewohnt in Offene Immobilienfonds investieren und über begrenzte Beträge verfügen. Im Rahmen der 5.000 € können Fondsanleger auch weiterhin monatliche Auszahlpläne nutzen.

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