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Claritos Kapitalmarktbericht Q2.2021

Auch das zweite Quartal 2021 war ein guter Zeitabschnitt für Aktienanleger. Mit Fortschreiten der Impfkampagnen weltweit und Lockerungen der Corona-Maßnahmen hat sich die wirtschaftliche Erholung fortgesetzt. Gestützt durch staatliche Konjunkturprogramme und das weiterhin niedrige Zinsniveau konnten DAX, Dow Jones und MSCI World auf neue Rekordstände steigen. Weder die gestiegenen Inflationserwartungen noch neu auftretende Virusmutationen werden derzeit als Bremsklotz für die Weltkonjunktur gesehen. Negativen Einfluss hatten hier zuletzt nur die überforderten Lieferketten und der Engpass bei der Halbleiter-Produktion.

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Geldanlage

Claritos Kapitalmarktbericht Q4.2014

2014 stand im Zeichen der Zinssenkungen. Für 2015 sind sich die meisten Ökonomen einig: Vieles spricht für eine positive Entwicklung. Insbesondere die gute Entwicklung in den USA läßt eine günstige Entwicklung erwarten.

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Geldanlage

Claritos Kapitalmarktbericht Q3.2014

Weitere Zinssenkung der EZB

Mit einer Zinssenkung auf ein Rekordtief von 0,05% überrascht die EZB die Märkte. Ihr erklärtes Ziel ist die Belebung der Konjunktur und die Anhebung der Inflation. Weitere Maßnahmen sollen folgen.

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Geldanlage

Claritos Kapitalmarktbericht Q2.2014

Aktien hoch – Inflation niedrig

Der DAX erlebte mit über 10.000 Punkten einen nie dagewesenen Höhenflug und bescherte Anlegern somit hohe Gewinne. Sorge bereitet die niedrige Inflation: Mit 0,5% liegt die europäische Teuerungsrate auf einem sehr niedrigen Niveau – fernab vom 2%-Ziel der EZB.

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Kein Kapitalerhalt ohne Risiko

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Claritos Kapitalmarktbericht Q4.2013

Auch das vierte Quartal bescherte Anlegern ein ordentliches Kursplus. Da eine Kehrtwende in der ultralockeren Zinspolitik noch nicht eingeleitet wurde, verzeichnen viele Indizes wie der Dow Jones oder DAX im Jahr 2013 neue Allzeithochs.

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Altersvorsorge Geldanlage

Inflation kann Vermögen vernichten, muss aber nicht

Am Ende weniger herausbekommen als man eingezahlt hat? Nein, es geht nicht um die gesetzliche Rente, wobei auch hier kaum einer weiß, was am Ende für ihn rauskommt. Es geht um das Thema Inflation und darum, was dies für Ihre Vorsorgeplanung oder Ihre Vermögensziele bedeuten kann.

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Geldanlage: Was tun bei steigenden Zinsen?

Erst steigen die Preise, dann üblicherweise die Zinsen: Angesichts der aufkeimenden Inflationsgefahr hat die Europäische Zentralbank die ersten Leitzinserhöhungen vollzogen, und weitere Schritte werden bereits für das laufende Jahr und für 2012 vom Markt erwartet. Für Rentenanleger bedeuten steigende Zinsen in aller Regel nichts Gutes. Ihre Bestandspapiere werfen weniger ab als vergleichbare neu ausgegebene Anleihen. Die Folge: Die Kurse der Altanleihen fallen. Dabei sind längere Laufzeiten stärker betroffen als kurzlaufende Renten.

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Geldanlage

ad hoc: Inflation in China

Es wird häufig erwähnt, dass man, um China zu regieren, die Wirtschaft in Schwung und die Inflation niedrig halten muss. Letzteres dürfte anscheinend leichter sein als erwartet. Die gestern publizierten CPI (Consumer Price Index) oder Inflationszahlen für China lagen mit 4,9% deutlich unter den Erwartungen, welche bei 5,4% gelegen hatten. Nach etwas detaillierterer Recherche erkennt der engagierte Analyst allerdings schnell, das die chinesische Regierung den Warenkorb, welcher zur Inflationsberechnung verwendet wird, seit dem letzten Mal etwas verändert hat. Besonders die Gewichtung von Lebensmitteln wurde reduziert (-3,4%).

Es scheint, dass die Chinesen entschieden haben, weniger Lebensmittel zu sich zu nehmen… !?! Dürfen wir uns nun global über sinkende Lebensmittelpreise freuen, nun da ein 1,3 Milliarden Volk entschieden hat, 3,4% weniger zu essen? Wahrscheinlich nicht, aber es ist mal wieder eine Erinnerung, dass der Warenkorb zur Inflationsmessung verändert werden kann um die Ziele von Regierungen zu erfüllen.

Fazit: Es ist nach wie vor mit fiskalpolitischen Maßnahmen in China zu rechnen, da die Inflation über dem Inflationsziel von 4% für 2011 liegt, allerdings könnten diese weniger agressiv als bisher erwartet ausfallen.

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Claritos Investment-Ratgeber 2: Achten Sie auf die Inflation

Inflation lässt ihr Vermögen schrumpfen: wenn die Preise für Waren und Dienstleistungen im Laufe der Zeit steigen, können Sie sich für jeden Euro weniger kaufen. Auch wenn Sie die Inflation nicht täglich zu spüren bekommen, so können ihre langfristigen Folgen enorm sein. Bei einer Inflationsrate von 2 Prozent jährlich sinkt die Kaufkraft von 5.000 € in nur fünf Jahren auf 4.529 €.

Die Inflation wirkt sich unterschiedlich auf verschiedene Anlageformen aus. Bei Investition etwa in börsennotierte Aktien sollten Umsatz und Gewinn eines Unternehmens langfristig mindestens in ebenso hohem Maße steigen wie die Inflationsrate. Um das zu erreichen, geben viele Unternehmen ihre gestiegenen Kosten in Form von höheren Preisen an die Kunden weiter. Damit verringern sich die Folgen der Inflation auf die Unternehmensgewinne.

Andrerseits bringt Geld, das auf der Bank liegt – z.B. Sparbuch oder Festgeld – in der Regel nur geringe Zinsen, die bald von Preissteigerungen eingeholt werden können. Darum ist es wichtig, die Inflation zu berücksichtigen, wenn Sie eine Vermögensanlage planen oder überprüfen wollen. Achten Sie darauf, dass Ihr angelegtes Kapital die Möglichkeit hat, schneller zu wachsen als die jährliche Inflationsrate: nur so können Sie sich am Ende Ihres Investitionszeitraums auch mehr von Ihrem Geld kaufen. In unserem Diagramm sehen Sie, dass dies in den vergangenen 20 Jahren nicht bei allen Anlageklassen möglich war.

Hinweis zum Diagramm: alle Angaben erfolgen trotz größter Sorgfalt ohne Gewähr. Die Wertentwicklungen wurden auf EUR-Basis berechnet und basieren auf 100% des Kapitaleinsatzes. Die Rendite wird aus dem gesamten der Auswertung zugrundeliegenden Zeitraum 01.07.1991 bis 30.06.2010 (20 Jahre) bestimmt. Zu berücksichtigende Steuern und Spesen werden zum jeweiligen Fälligkeitstermin dem Kapitalstock entnommen.

Im nächsten Teil lesen Sie, wie Sie vom langfristigen Aktientrend profitieren sollten.

Claritos Investment-Ratgeber zum Download.

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Geldanlage Interessante Produkte

Mit Substanzwerten kontern: DWS Substanzwerte

Viele Anleger suchen derzeit nach Alternativen im Bereich inflationsgeschützer Anlagemöglichkeiten. Diese sogenannten Sachwerte findet man nehmen Aktien vor allem im Bereich Immobilien, Rohstoffe und unternehmerischen Beteiligungen. Nachteil: diese Investments werden häufig als geschlossene Fonds angeboten; damit muss der Anleger zu eine bestimmten Zeitpunkt investieren und erhält den Rückfluss zu dem Zeitpunkt, wenn die Gesellschaft dies für angemessen hält. Wir möchten Ihnen heute den DWS Sachwerte vorstellen, der Ihnen eine freie Verfügbarkeit Ihrer Investition erlaubt und dennoch in Sachwerten investiert ist.

Der Fonds bietet als Mischfonds grundsätzlich die Möglichkeit in Aktien, Anleihen, Rohstoffe, Immobilien und im Geldmarkt investiert zu sein. Dabei kann der Fonds auf verschiedene Instrumente, wie Direktinvestments in Aktien oder Anleihen, oder auch auf Investments in Fonds, Indizes und Derivate zurückgreifen.

Neben den Sachwerten Aktien, Immobilien, Gold und sonstige Rohstoffe ist auch das Rentenportfolio gegen Inflation geschützt.

Die aktuelle Portfolio Allokation (Stand 30. Juni 2010) ergab nebenstehendes Bild.

Chancen des DWS Sachwerte

  • Beteiligung an einem diversifizierten Portfolio von Sachwerten mit attraktiven Ertragschancen bei inflationsbedingter Geldentwertung
  • Kursgewinne auf den Aktien-, Geld-, Renten-, Rohstoff- und Edelmetallmärkten

Risiken des Fonds

  • Kursverluste auf den Aktien-, Geld-, Renten-, Rohstoff und Edelmetallmärkten
  • Wechselkursschwankungen
  • Emittentenausfallrisiko
  • Das Sondervermögen weist aufgrund seiner Zusammensetzung / der vom Fondsmanagement verwendeten Techniken eine erhöhte Volatilität auf, d.h., die Anteils- preise können auch innerhalb kurzer Zeiträume stärkeren Schwankungen nach unten oder nach oben unterworfen sein
  • Der Anteilswert kann unter den Kaufpreis fallen, zu dem der Kunde den Anteil erworben hat

Der Fonds wird verantwortet von DWS Urgestein Klaus Kaldemorgen und Hans-Jörg Pack, der ebenfalls schon langjährige Fondsmanagementerfahrung bei der DWS besitzt. Er verfügt über ein aktives Risikomanagement, eine klare strategische Zielsetzung und einen eindeutigen Portfolioaufbau.

Der Fonds wurde im Oktober 2009 aufgelegt und hat seit Auflegung in gut acht Monaten 4,6% Rendite* erwirtschaftet.

Zahlen und Fakten:

  • ISIN / WKN: DE000DWS0W32 / DWS0W3
  • Fondsauflegung: 19.10.2009 mit einem Erstanteilswert von 100,00 €
  • Ausgabeaufschlag: bis zu 5,00%, Claritos bietet diesen Fonds seinen Kunden auch ohne Ausgabeaufschlag an.
  • Kostenpauschale p.a.: bis zu 1,25% und Service-Fee p.a.: 0,20%
  • Ertragsverwendung: Ausschüttung
  • Geschäftsjahr: 1. Oktober bis 30. September
  • Fondswährung: Euro
  • Fondsvolumen: 176,4 Millionen €

Erwerben Sie den DWS Sachwerte ohne Ausgabeaufschlag: senden Sie einfach eine Termin-, Beratungs- oder Angebotsanfrage an: willkommen@claritos.de

Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar, sondern geben lediglich eine zusammenfassende Kurzdarstellung wesentlicher Überlegungen wieder. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung der Claritos Sozietät für Finanzplanung wieder, die ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Soweit die in diesem Dokument enthaltenen Daten von Dritten stammen, übernimmt Claritos für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit dieser Daten keine Gewähr, auch wenn wir nur solche Daten verwendet, die wir als zuverlässig erachten.

* Die Berechnung der Wertentwicklung erfolgte nach BVI-Methode, d.h. ohne Berücksichtigung des Ausgabeaufschlages. Individuelle Kosten wie beispielsweise Gebühren, Provisionen und andere Entgelte sind in der Darstellung nicht berücksichtigt und würden sich bei Berücksichtigung negativ auf die Wertentwicklung auswirken.
Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

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Geldanlage

Investments vor der Zerreißprobe – kommt die Inflation oder kommt sie nicht?

Warum eigentlich Sachwerte? Trotz der unzähligen Nachrichten zur Staatsverschuldung, der Finanzkrise und den daraus hervorgegangenen Konjunkturprogrammen, in deren Folge die Staaten Gelder ausgeben, die sie nicht haben, sind viele Anleger skeptisch, ob die Inflation tatsächlich so stark zunehmen wird, wie viele behaupten. Wir sagen: diese Skepsis ist berechtigt, dennoch möchten wir auch einige Argument vorstellen, die für Sachwerte sprechen.

staatsverschuldungDie tatsächlichen Staatsverpflichtungen übersteigen die offiziellen Staatsschulden deutlich. Wir sehen also bei der Staatsverschuldung nur die Spitze des Eisbergs.

Bei den Verpflichtungen (blauer Balken) handelt es sich um Zahlungsverpflichtungen, die nicht in die offiziellen Berechnungen eingehen. Das können zum einen Pensionsverpflichtungen sein, die erst in der Zukunft wirksam werden.

Ein anderes Beispiel: viele Kommunen haben ihre kommunalen Einrichtungen verkauft (Schienennetz, Straßenbahn, Wasserversorgung), die sie nun von den Käufern zurückmieten müssen. Dies sind ebenfalls keine klassischen Schulden. Daher werden diese im schwarzen Balken nicht berücksichtigt.

Dennoch lässt sich aus dieser Darstellung nicht ableiten, dass wir es zukünftig mit einer stark steigenden Infaltion zu tun haben werden.

inflationDie Inflation befindet sich seit Jahren auf dem Rückzug. Anfang und Ende der Siebziger hatten wir Inflationsraten zwischen 7 und 8% p.a. Ende der Neunziger erreichte die Inflation auch noch einmal Höhen von über 6% p.a. Diese Zeiten scheinen lange her zu sein, und eine Wiederholung ist nach Meinung vieler in naher Zukunft fast nicht möglich.

Folgende Faktoren begünstigen neben anderen eine hohe Inflation: strukturelle Nachfrage, Liquiditätsschwemme durch Zentralbanken, Zinssenkungen, hohe Rohstoffpreise und Fiskalpakete, von denen bis auf die strukturelle Nachfrage alles als gegeben angesehen werden kann.

Dagegen wirken zum Beispiel stabile Immobilienpreise, Überkapazitäten, zögerliche Kreditvergabe und fehlende Entspannung auf dem Arbeitsmarkt.

Quelle: Thomson Reuters Datastream, Stand Juni 2010

bierWenn wir uns die Preisentwicklung einzelner Güter ansehen, kommen wir allerdings zu abweichenden Ergebnissen:

  • Die Benzinpreise sind seit 1950 um 8,3% p.a. gestiegen
  • Strompreise in Deutschland sind seit 1970 um 9,1% p.a. gestiegen, siehe Energieagentur Nordrhein-Westfalen
  • ein sehr handfestes Beispiel sind die Bierpreise auf dem Münchner Oktoberfest. Zur besseren Vergleichbarkeit sind hier alle Preise in Euro umgerechnet. (Quelle: Thomson Reuters Datastream – www.oktoberfest.de, Stand August 2009)

Warum weichen diese Werte so stark vom Verbraucherpreisindex, mit dem die Inflation in Deutschland gemessen wird, ab? Hintergrund ist die Anpassung des Indexes an sog. Produktivitätsgewinne. Sehr deutlich wird das im Bereich technischer Entwicklungen: obwohl der Preis für ein Auto steigt, kann es sein, dass sich diese Preissteigerung im Index neutral auswirkt, weil der Verbraucher gleichzeitig “mehr für sein Geld” erhält. Die gesteigerte Qualität wird also gegen die Preissteigerung gerechnet.

Egal, wie sich nun die Preisentwicklung in Zukunft fortsetzen wird, können wir den Einfluss auf Aktien, Anleihen (unterteilt in normale und inflationsindexierte Anleihen), Immobilien und Rohstoffe wie folgt festhalten.

Wir danken der DWS Investment GmbH für die Bereitsstellung der Daten und Grafiken.Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar, sondern geben lediglich eine zusammenfassende Kurzdarstellung wesentlicher Überlegungen wieder. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung der Claritos Sozietät für Finanzplanung wieder, die ohne vorherige Ankündigung geändert werden kann. Soweit die in diesem Dokument enthaltenen Daten von Dritten stammen, übernimmt Claritos für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Angemessenheit dieser Daten keine Gewähr, auch wenn wir nur solche Daten verwendet, die wir als zuverlässig erachten.