Ganz schön hochwertig, diese Geringwertigen

Zum 01. Januar 2018 wurde die Regelung zur Absetzbarkeit geringwertiger Wirtschaftsgüter revidiert. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten Sie jetzt bei der Sofortabschreibung haben.

Bis Ende 2017 galt die Grenze von 410 €, bis zu der geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) sofort abgeschrieben werden konnten. Teurere Anschaffungen mussten mit der gewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben werden.

Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten Sie jetzt bei der Abschreibung haben. Es wird unterschieden nach folgenden Klassen:

  1. Wirtschaftsgüter bis 250 €
  2. Wirtschaftsgüter zwischen 250 € und 800 € (Gruppe 2)
  3. Wirtschaftsgüter zwischen 800 € und 1.000 € (Gruppe 3)

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Ehe aus Liebe oder Versorgungsgründen?

Regelmäßig führt die Frage, ob eine kurze Ehedauer zu Ansprüchen auf Hinterbliebenenrente führt, zu Rechtsstreitigkeiten vor Gericht. Dabei gehen die Urteile nicht immer zugunsten der Hinterbliebenen aus.

Das Oberverwaltungsgericht Koblenz hat mit Urteil vom 29. Oktober 2013 (Az.: 2 A 11261/12.OVG) entschieden, dass die Regel, dass eine Ehe mindestens ein Jahr bestanden haben muss, um im Fall des Todes des Ehepartners einen Anspruch auf Zahlung einer Hinterbliebenenrente zu haben, nicht unumstößlich ist, sondern es vielmehr auf die Umstände des Einzelfalls ankommt. „Ehe aus Liebe oder Versorgungsgründen?“ weiterlesen

LV-Entwarnung aus der Politik

Entwarnung aus der Politik – entgegen manchen Medienberichten bleiben Lebensversicherungen sicher

Für einen Moment sah es fast so aus, als wäre eine der häufigsten und beliebtesten Vorsorgeformen der Deutschen in Gefahr: die Lebensversicherung. Zumindest berichteten manche Medien so und machten die anhaltende Niedrigzinsphase dafür verantwortlich, die es den Versicherungsunternehmen angeblich äußerst schwer mache, zugesagte Renditen zu zahlen. „LV-Entwarnung aus der Politik“ weiterlesen

Solidarität mit dem Süden Europas: Siesta!

Die Siesta verschwindet! Seit Generationen ist es in Südeuropa Tradition, zur Mittagszeit die Arbeit zu unterbrechen, und zwar nicht nur für ein halbes Stündchen zum schnellen Imibiss, wie wir das in Deutschland gewohnt sind. Nein, in Spanien, Italien und den Nachbarländern wird vor 4 Uhr nachmittags keinesfalls die Arbeit wieder aufgenommen. Dafür ist Zeit, nach Hause zu gehen, mit der Familie oder Freunden zu essen, zu ruhen, Kaffee zu trinken, zu rauchen und was einem noch so einfällt. Nebenbei bemerkt: ist das vielleicht auch der Grund für höhere Geburtenraten als bei uns? Jedenfalls beginnt diese Bastion der Muße zu bröckeln.

Die Siesta verschwindet! Seit Generationen ist es in Südeuropa Tradition, zur Mittagszeit die Arbeit zu unterbrechen, und zwar nicht nur für ein halbes Stündchen zum schnellen Imibiss, wie wir das in Deutschland gewohnt sind. Nein, in Spanien, Italien und den Nachbarländern wird vor 4 Uhr nachmittags keinesfalls die Arbeit wieder aufgenommen. Dafür ist Zeit, nach Hause zu gehen, mit der Familie oder Freunden zu essen, zu ruhen, Kaffee zu trinken, zu rauchen und was einem noch so einfällt. Nebenbei bemerkt: ist das vielleicht auch der Grund für höhere Geburtenraten als bei uns? Jedenfalls beginnt diese Bastion der Muße zu bröckeln. „Solidarität mit dem Süden Europas: Siesta!“ weiterlesen

Haftung für Organe juristischer Personen

Sie sind Vorstand einer AG oder GmbH? Wussten Sie, dass Sie im Regelfall unbegrenzt und mit Ihrem gesamten Vermögen für Managementfehler haften, die Sie während Ihrer Vertragslaufzeit begehen oder begangen haben? Die Haftung kann auch noch Jahre nach beendigung Ihrer Tätigkeit wirksam werden.Und Haftungsfallen gibt es viele

Sie sind Vorstand einer AG oder GmbH? Wussten Sie, dass Sie im Regelfall unbegrenzt und mit Ihrem gesamten Vermögen für Managementfehler haften, die Sie während Ihrer Vertragslaufzeit begehen oder begangen haben? Die Haftung kann auch noch Jahre nach beendigung Ihrer Tätigkeit wirksam werden.Und Haftungsfallen gibt es viele. „Haftung für Organe juristischer Personen“ weiterlesen

2013 – Vorsorge und Pflege

Das Jahr 2013 ist nun schon einen Monat alt. Wir haben uns daran gewöhnt, die Datumsangabe am Ende mit dreizehn abzuschließen. Anbei geben wir einen kleinen Überblick, was sich dieses Jahr in Sachen Vorsorge geändert hat oder noch ändern wird.

Das Jahr 2013 ist nun schon einen Monat alt. Wir haben uns daran gewöhnt, die Datumsangabe am Ende mit dreizehn abzuschließen. Anbei geben wir einen kleinen Überblick, was sich dieses Jahr in Sachen Vorsorge geändert hat oder noch ändern wird. „2013 – Vorsorge und Pflege“ weiterlesen

Minijobs nun bis 450 € möglich

Geringfügig entlohnte Beschäftigte (sog. Minijobber gem. Sozialgesetzbuch) können ab dem nächsten Jahr (2013) bis 450 € monatlich verdienen (bis 31.12.2012: 400 €). Dies wurde nun vom Bundestag verabschiedet. Gleichzeitig wird für neue Minijobs die Rentenversicherungspflicht eingeführt. Die Beschäftigten erwerben dadurch Anwartschaften auf die Leistungen der Rentenversicherung.

Geringfügig entlohnte Beschäftigte (sog. Minijobber gem. Sozialgesetzbuch) können ab dem nächsten Jahr (2013) bis 450 € monatlich verdienen (bis 31.12.2012: 400 €). Dies wurde nun vom Bundestag verabschiedet. Gleichzeitig wird für neue Minijobs die Rentenversicherungspflicht eingeführt. Die Beschäftigten erwerben dadurch Anwartschaften auf die Leistungen der Rentenversicherung. „Minijobs nun bis 450 € möglich“ weiterlesen

Schluss mit dem kleinen Unterschied

Der kleine Unterschied zeigte Wirkung. Bislang mussten Männer in der privaten Krankenversicherung weniger zahlen als Frauen. Damit ist bald Schluss. „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“, verspricht ein Ratgeber Einblicke in die unterschiedlichen Welten von Männern und Frauen.

Der kleine Unterschied zeigte Wirkung. Bislang mussten Männer in der privaten Krankenversicherung weniger zahlen als Frauen. Damit ist bald Schluss. „Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken“, verspricht ein Ratgeber Einblicke in die unterschiedlichen Welten von Männern und Frauen. „Schluss mit dem kleinen Unterschied“ weiterlesen

Provisionsfreiheit am Horizont

Provisionen setzen bei der Vermittlung von Finanzanlagen falsche Anreize setzen und haben viele Fehlentwicklungen begünstigt. Solange die Honorierung verdeckt erfolgt, muss man davon ausgehen, dass Banken und andere Vermittler Produkte empfehlen, mit denen Sie am meisten verdienen. Nun hat die Diskussion auch die parlamentarische Öffentlichkeit erreicht.

Auf Fachebene wird schon länger darüber diskutiert, dass Provisionen bei der Vermittlung von Finanzanlagen falsche Anreize setzen und viele Fehlentwicklungen in der Vergangenheit mit begünstigt haben. Zumindest solange diese Honorierung verdeckt erfolgt, ist es tatsächlich fraglich, ob die Beratung und der Verkauf von Finanzprodukten immer im Sinne des Kunden erfolgt ist, oder ob die Provisionen nicht dazu geführt haben, dass Banken und andere Vermittler die Produkte empfehlen, mit denen Sie am meisten verdienen. Nun hat die Diskussion auch die parlamentarische Öffentlichkeit erreicht.

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Männer werden teurer

Brüssel macht Männer und Frauen gleich – zumindest in der Kalkulation von ersicherungen. Das bringt wenig Vorteile und viele Nachteile. Wir zeigen die wesentlichen Auswirkungen. Die schlechte Nachricht zuerst: Viele Tarife werden teurer. Gerade Männer müssen für ihre Alters- und Invaliditätsvorsorge in Zukunft tiefer in die Tasche greifen.

Brüssel macht Männer und Frauen gleich – zumindest in der Kalkulation von ersicherungen. Das bringt wenig Vorteile und viele Nachteile. Wir zeigen die wesentlichen Auswirkungen. Die schlechte Nachricht zuerst: Viele Tarife werden teurer. Gerade Männer müssen für ihre Alters- und Invaliditätsvorsorge in Zukunft tiefer in die Tasche greifen. „Männer werden teurer“ weiterlesen

Neue Regeln für Investmentfonds

Für Sommer 2013 sind neue Regelungen für Investmentfonds geplant – hier ein kurzer Ausblick auf die Einflussfaktoren und die geplanten Änderungen.

Voraussichtlich im Sommer 2013 ist es soweit: Neue Regeln für offene Investmentfonds und geschlossene Fonds werden in einem vollkommen neuen Gesetz zusammengefasst, unter dem ebenfalls neuen Oberbegriff Investmentvermögen. Damit geht der deutsche Sonderweg bei sogenannten geschlossenen Fonds langsam seinem Ende zu. „Neue Regeln für Investmentfonds“ weiterlesen

Recht wird teurer

Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger hat angekündigt, dass Anwälte und Gerichte bald teurer werden. Der Gesetzentwurf soll noch in diesem Sommer veröffentlicht werden. Anwaltshonorare sollen um fast 11 % steigen. Gleichzeitig fordern die Länder eine Erhöhung der Gerichtsgebühren von fast 20 %.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger hat auf dem 63. Deutschen Anwaltstag am 14.-16. Juni 2012 in München angekündigt, dass Anwälte und Gerichte bald teurer werden. Der Gesetzentwurf zur Kosten-Rechtsmodernisierung soll noch in diesem Sommer veröffentlicht werden. Gegenüber dem Handelsblatt sagte die Ministerin, dass die Anwaltshonorare um fast 11 % angehoben werden sollen. Gleichzeitig fordern die Länder eine Erhöhung der Gerichtsgebühren von fast 20 %. „Recht wird teurer“ weiterlesen